Wer suchet, der findet - oder so ähnlich.
Gesucht wurde hier - gefunden auch ![]()
Irgendwann kontaktierte mich Timo dann auch und wir machten einen Termin für letztes WE aus.
23.03.2013 - los gehts morgens um 7. Super pünktlich rollte Timo auf den Hof. Toller Sound! ![]()
Kurzes Pläuschchen, Auto angucken und schon gings mit Waschutensilien Richtung SB Anlage.
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Nachdem das Auto schnell abgedampft wurde, durfte sich IronX austoben.
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Gewaschen wurde dann mit [lexicon]CG[/lexicon] Wash and Gloss und dem neuen MM Incredimitt. Dosierung vom Shampoo ca. "Pi mal Daumen zuviel".
Der Incredimitt hat eine wirklich gute Figur gemacht. ![]()
Nach dem Waschen trocknen und kurz den Kofferraumdeckel kneten. Alle andere Bauteile waren bereits "glatt".
Um kurz nach 9 gesellte sich dann noch Protesio zu uns. Genau richtig zur Einweihung der Rupes LHR21.
Leider gibt es zu wenige "Polier-Fotos". Irgendwie wollte es nicht richtig klappen, obwohl eigentlich die Farbe des Lackes fast ideal war.
Was kann das Rupes System? Diese Frage sollte uns der direkte Vergleich zur T3000 beantworten. Da die Motorhaube frisch lackiert wurde, schied sie als Testfläche aus. Stattdessen musste die Beifahrertür herhalten, da rein subjektiv hier die Defekte am größten Waren.
Gegeneinander antreten mussten Rupes LHR21 / gelbes Rupes Pad / Rupes Keramik Gloss Politur (3) gegen T3000 / oranges [lexicon]CG[/lexicon] Pad / MG #205
And the winner is: niemand
Hö?! Ja, mit einem Durchgang ging auf beiden Seiten nahezu gleich viel. Und zwar so viel, dass man schon etwas genauer hinschauen musste, dass überhaupt noch was drin ist.
Ihr werdet euch bestimmt fragen, wie das sein kann. Immerhin reden wir hier von einem Audi - sprich idR hartem VAG Lack.
Des Rätsels Lösung: beide Türen auf der Beifahrerseite wurden nachlackiert. Für unseren Test war das natürlich weniger schön. Also wurde schnell eine neue Testfläche auserkoren. Das Dach.
Die Kontrahenten waren die gleichen, wie aus Versuch 1). Diesmal lag die Rupes leicht vorne (wirklich leicht), wobei man hier von Defektbeseitigung kaum reden konnte. Normale Swirls wurden zwar entfernt, aber da der Großteil aus RIDS bestannt, sah die Fläche nicht viel besser aus.
Was tun? Na logo - härtere Geschütze auffahren.
Team Rupes: LHR21 / grünes Pad / Zephir (1)
Team DAS6: T3000 / oranges Pad / Meguiars #105
Ergebnis: Rupes liegt wieder leicht (diesmal aber "deutlicher") vorne.
Man könnte natürlich jetzt sagen: Ok, für was der Aufwand, wenn auf der T3000 ein nahezu gleiches Ergebnis rauskommt und man dafür keine hunderte von Euronen in die Hand nehmen muss?!
Meinen Senf dazu gibts später.
Wir liesen die Testflächen, Testflächen sein und widmeten uns der eigentlichen Aufbereitung. Fast.
Moritz aka Protesio wollte selbst noch kurz gucken wie es sich mit der T3000 arbeiten lässt und so gab ich ihm eine kleine Einweisung auf seiner A1 Motorhaube. So weiß er wenigstens schon mal was auf ihn zukommt.
Ok, zurück zum größeren Audi. Immernoch das knappe Ergebnis zwischen LHR21 und T3000 im Hinterkopf, machten wir uns an die Arbeit.
Zur Abwechslung mal ein paar Bilder.
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Und hier auch mal ein Vorher / Nachher
Vorher
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Nach einer Runde Rupes LHR21 / grünes Pad / Zephir (1)
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Nach der zweiten Runde Rupes LHR21 / grünes Pad / Zephir (1)
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Bei den beiden Nachherbildern lässt sich noch "gut" der ein oder andere Kratzer entdecken. Jedenfalls auf den Bildern.
Poliert wurde der Bereich von User Vision2k1 (Tobi) der sich noch zu uns gesellte. Auch er wollte u. a. die Rupes live in Action sehen.
Zitat Tobi zum Thema Kratzer
"die Kamera oder Linse ist so dreckig, auf den Bildern ist noch ein Kratzer. Aber hier auf dem Lack seh ich nichts"
Ich musste erstmal schmunzeln. Ja, den Fall hatte ich schon öfter. Um solche Kratzer auch direkt auf dem Lack zu sehen, muss man sich teilweise richtig anstrengen und mit dem Licht spielen. Manchmal wirklich ätzend!
Hier noch ein 50/50.
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Hier wurde nicht mit der LHR21 gearbeitet, sondern mit der kleinen LHR75 / grünem Pad / Zephir (1) Politur. 2 Durchgänge genügten.
Wie man sieht befinden sich ca 2cm vor der Fensterzierleiste noch leichte Kratzer. Leider ist das ein Manko des großen Hubs der Rupes Maschinen. Man kommt zwar auch mit dem kleinen Pad bis zur Leiste, muss dabei aber massiv verkanten und
nimmt somit nicht den maximalen Cut mit. Lösung: Microfaserpads, da diese schön flach sind und sich überall "reinpressen" lassen. Die Pads von Rupes sind dafür zu sehr abgerundet und rutschen über die Zierleiste.
Mal ein "Nachher" aus normalen Betrachtungsabstand
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Garnicht so mal so schlecht. Hier und da wurde noch mit der kleinen LHR75 nachgearbeitet, da mit der großen LHR21 einfach noch das Gefühl fehlt wie sehr man in Ecken fahren kann und vorallem _über_ Kanten.
Kleine Polfilter Spielerei von Tobi
Normal
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Polfilter "aktiv"
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Normal ohne direktes Licht
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Noch zwei Bilder während der Arbeit
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Beim letzteren wurde noch eine Stelle mit der Rupes RA75 und einem 4000er Pad nassgeschliffen und anschließend mit der LHR21 auspoliert. Feine Sache und total easy.
Irgendwann hat alles mal ein Ende. Finish Shots
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Ein klasse Tag ging zu Ende. Da ich sonst der einzige in der Halle bin, der mit Autopflege was am Hut hat, war es mal eine andere Aufbereitung. Diesmal haben viele Köche den Brei nicht verdorben, sondern
zu etwas ganz speziellem gemacht. Danke an Tobi, Moritz und natürlich Timo!
Kurzes Fazit zur Rupes: ca. 580€ legt man durchschnittlich in Deutschland dafür auf den Tisch. Definitiv nicht wenig. Ob es sich im Verhältnis zu einer Rotationsmaschine lohnt kann und will ich noch nicht beurteilen.
Fakt ist, man braucht eine gewissen Eingewöhnungszeit. Man muss sich dran gewöhnen, dass leichter Druck (Schätzungsweise 1-2KG) vollkommen ausreicht. Gibt man etwas mehr Druck hört man schon, dass die Maschine das nicht mag und auch das Ergebnis wird nicht besser. Je nach Padhärte und Politur zaubert man sich so unnötige Spuren in den Lack.
Komplett vibrationsarm ist die Maschine nicht, aber sie geht dennoch sehr viel sanfter zu Werke als eine T3000 oder Festool Rotex 125FEQ. Anstrengen braucht man sich wirklich nicht! Zum Thema Lautstärke muss ich einen meiner letzten Posts hier im Forum korrigieren. Wirklich leiser als T3000 und co ist sie nicht, aber so richtig einordnen kann ich das noch nicht.
Kurz zur LHR75: geiles Teil! Zwar muss man sich hier erst an die Bedienung der Maschine gewöhnen, um nicht nach 5 Minuten nen Krampf zu bekommen, aber es lohnt sich. Gerade im unteren Tür/Schwellerbereich lässt sich absolut gemütlich arbeiten. Bekanntlich sind hier die gröbsten Defekte. Mit der LHR75 ging nahezu alles in einem Durchgang raus, ohne dass man auf irgendetwas aufpassen musst.
Einziger Nachteil: Bereits 2 der Pads sind am Klett eingerissen und unbrauchbar. Desweiteren ist die Maschine wirklich laut und durch das Pfeifen/Summen auf Dauer extrem nervig. Positiver Effekt im Sommer: Die LHR75 setzt soviel Luft um, dass dadurch eine ausreichende Kühlung für Hand, Lack und Körper vorhanden ist ![]()
Endfazit: es muss weiter getestet werden. Nächste Woche folgt hoffentlich ein harter Mercedeslack aus Affalterbach.
...nochmal danke an die fleißigen Helfer Tobi und Timo. Falls ihr noch Bilder habt - packt sie einfach hier mit rein ![]()