Bis Ende letzten Jahres hatte ich für meine Polierungen immer wieder auf die ROTEX eines Freundes zurückgegriffen. Um hier nun endlich nicht mehr auf Andere angewiesen zu sein, kam ich zu dem Entschluss mir meine eigene Poliermaschine zu kaufen.
Der Markt der Excenter ist leider in Deutschland nur sehr klein, wodurch bei der engeren Auswahl eigentlich nur 3 Typen in Frage kamen.
- ROTEX 125 oder 150 (von Festool)
[Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/gfw2vbcy.jpg]
- Meguiars G220 ( Hersteller unbekannt – Vertieb durch Meguirs)
[Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/lxj5s4l7.jpg]
- FLEX 3401 (von FLEX)
[Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/4ft97z1h.jpg]
Letzendlich habe ich mich für die 3401, aufgrund ihres noch bezahlbaren Preises von ca. 320€ (Straßenpreis) und der Qualiät entschieden.
In Deutschland wird die 3401 in folgenden Versionen/Paketen angeboten:
Maschine incl. kleinem Zubehör.
[Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/8d821b8r.jpg]
Geliefert wird die Maschine in diesem Paket im Pappkarton:
[Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/5ap86r5p.jpg]
dem zwischenzeitlich in einer kleineren Version (5,5 Zoll) und mit einer Dämpfungsschicht versehenen „Backing Plate“, welche auf der Rückseite den notwendigen Klettrückenbesitzt.
[Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/rsdsydlg.jpg]
des Weiteren gehört zum Set ein 6mm Inbusschlüssel zur Demontage der backing plate.
Den Neueinsteiger sei hier gesagt, dass der Klettrücken der „Backing Plate“ maximal so gross sein sollte, wie die Klettschicht auf den Polierkörper (Pads), da dieser sonnst schnell beschädigt wird. Das besondere des FLEX „Backing Plates“ ist der umlaufende Zahnkranz, der für die Zwangsexcenterbewegung zuständig ist. Eine Funktion, welche die FLEX in der Anwendung eher in die Richtung von Rotations-Polierer bringt, incl. den damit verbundenen Oberflächentemperaturen des Lackes und auch von keinem anderen Hersteller angewendet wird.
Zusätzlich zur reinen Maschine gibt es auch noch einige Paketlösungen, von denen meiner Meinung nach, nur die incl. Transporttasche lohnenswert sind. Leider handelt es sich bei dieser Tasche jedoch nur um eine SOFT-Tasche, ohne nennenswerten Schutz gegen Transportbeschädigungen.
[Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/znhafrwr.jpg]
[Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/rvl6h2ww.jpg]
Aufgrund des Preises von ca. 50€ ist sie auch keine günstige Anschaffung, wodurch ich mich für eine Eigenbaulösung entschied.
Den gerade von den FESTOOL-Geräten bekannten Systainer, gibt es von FLEX nicht und wird auch von keinem Händler angeboten, da die Maschine incl. montierter „Backing Plate“ für die Systainer zu groß ist. Doch hier habe ich, wie schon angedeutet eine Lösung gefunden.Bei demontierter „Backing Plate“ hat der Systainer (Größe III) gerade so die richtige Größe. Hergestellt wird der SYSTAINE von der Firma TANOS und ist vom FESTOOL Systainer eigentlich nur durch die grünen Verschlüsse und den glatten Griff zu unterscheiden.
Als Lieferant der TANOS Produktpalette sei hier:
http://www.kofferfunshop.de/systainer?gcli…CFR9BZwodT1ATpA
zu empfehlen, welche das komplette SYSTAINER Programm im bekannten Lichtgrau sowie, diverse andere Farben, farbige Verschlüsse sowie dem notwendigen Zubehör.
Im einzelnen benötigt man :
1x SYSTAINER der Größe III
[Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/615n7prd.jpg]
1x Bodenpolster Kreuzschnitt
[Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/wxpsjt7j.jpg]
4x Würfelpolster 25mm weich
[Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/vvthny7a.jpg]
1x Deckeleinlage
[Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/g5mrh4cv.jpg]
1x Noppenschaumsztoffplatte für den Deckel.
[Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/j68j4jpl.jpg]
Das Bodenpolster dient zur Angleichung der Bodenunebenheiten, genau wie das Deckelpolster. Die vorgestanzten Würfelpolster sind in Einheiten von 1x1 cm vorgeschnitten, wodurch sich eine Anfertigung einer passenden Einlage relativ einfach realisieren läßt. Da ich leider keine Bilder vom Anfertigen habe, kann ich hier nur den Vorgang Beschreiben.
Die 1te Platte bleibt unberührt. Auf die 2te Platte wird die Maschine aufgelegt und alle Schaumstoffelemente welche eingedrückt werden entfernt. Der gleiche Vorgang wird dann am Schluss auch noch bei der 3ten und 4 Platte vorgenommen. Am Ende werden dann die Platten nur noch zusammengelegt und in den Systainer eingebracht.
[Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/9yc4krp3.jpg]
Die Deckelplatte ist auf der Rüpckseite unterschiedlich dick und hat auch nur zur Hälfte eine serienmäßige Klebeschicht. Nach Einlegen der Schaumstoffdeckeleinlage wird diese dann nur noc an die Innenseite des Deckels geklebt. Bedingt durch die unterschiedlich Dicke nutze ich den Höhenversatz zum Transport der Maschinenunterlagen.
[Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/rp2atlm2.jpg]
Der fertige Zustand incl. FLEX sieht dann so aus.
[Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/1nnl3rgj.jpg]
Den gleichen Vorgang beim Anfertigen der Maschineneinfassung habe ich übrigens auch beim Griff und für die „Backing Plate“ ausgeführt. Hier sei noch die Empfehlung gegeben, auf den Schaustoffinnenseite eine Folie einzukleben, da sonst der Klettverschluss der „Plate“ am Schaumstoff haftet und man immer wieder kleine Schaumstoffreste am Klettverschluss hat
…. Der T-Innbusschlüssel ist übrigens nicht sereienmäßig sondern wurde von mir im Baumarkt gekauft.
... Viel Spass beim Nachbau und der tollen FLEX 3401
[Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/1n3mk9mt.jpg]