Leder klebt nach Neulackierung

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    • Leder klebt nach Neulackierung

      Hallo,
      vor 3 Wochen kaufte ich mir einen BMW e46 Cabrio Baujahr 2003. Der Wagen wurde nur 42t km gefahren und darum war ich überhaupt nicht überrascht über die fast neuwertig anmuteten champagnerfarbenen Sitze. Zu Hause angekommen machte ich mich sofort an die Reingiung des ohnehin sehr sauberen Fahrzeuges (gehörte einer älteren Dame). Da die Sitze, wie bereits erwähnt, optisch in einem fast neuwertigen Zustand waren, entschied ich mich, diese mit Elephant Lederfett vom Lederzentrum zu behandeln. Wie auch auf meinem Roadster trug ich das Fett sehr sorgsam und sehr dünn auf und rieb das überschüssige Material mit einem Microfasertuch ganz normal ab.
      Bis zu diesem Zeitpunkt war das Leder immer noch perfekt, zumindest optisch. An einem sehr heissen Tag, es waren über 30 Grad, merkte ich beim Aussteigen plötzlich, dass ich förmlich am Sitz anklebte und selbst die helle Jeans Spuren auf dem Sitz hinterliessen. Mit dem Reiniger mild vom Lederzentrum rückte ich dem Problem zu Leibe und konnte nicht mehr alles rückstandslos entfernen. Seit dieser Zeit klebt der Sitz.
      Ich schickte dem Lederzentrum ein paar Bilder und diese riefen mich auch umgehend an. Dabei wurde mir erklärt, dass die beiden Sitze nachlackiert wurden und wahrscheinlich der Topcoat (Vernetzer) nicht richtig oder ausreichend aufgebracht wurde. Man versicherte mir, dass das Elephant, da keine Chemie enthalten ist, nicht der Auslöser meines klebrigen Problems sei.
      Seltsam ist aber, dass der Beifahrersitz bis jetzt keine Reaktion zeigt und auch die Rückenlehne des Fahrersitzes ebenfalls noch "normal" ist.

      Bevor ich mich dazu entschliesse, den Fahrersitz neu lackieren zu lassen (Angebot der Fa. POS aus Montabaur liegt mir vor) würde ich gerne die Saison abwarten um die Entwicklung des Beifahrersitzes zu beobachten. Sollte dieser auch eine Reaktion zeigen würde ich ihn gerne mitlackieren lassen.

      Mich nervt allerdings das Kleben am Fahrersitz und das ständige Entfernen der Baumwollfusseln. Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich den Sitz jetzt behandeln könnte um das Kleben zu reduzieren? Dabei möchte ich aber das Leder nicht noch mehr beschädigen. Das Reinigen mit dem milden Reiniger hat ein wenig dazu geführt, die "verdeckten Gebrauchsspuren" wieder ans Tageslicht zu befördern, ohne dass es extrem störend wirkt und nur beim genaueren Hinsehen wahrgenommen wird. Mit dem GLD wollte ich wegen der abtragenden Substanzen nicht dran gehen.
      Bringt eine Versiegelung (auch vom Lederzentrum) etwas, zumindest kurzfristig oder wird dadurch das Abtragen vor der Lackierung extrem erschwert?
    • Es ist vielleicht auch nur die Sitzfläche nachlackiert worden und eine der Rest nicht.
      Ja was kannst du machen, mir Bildern ist es ein wenig einfacher, dort kann man evt. Mehr drauf sehen.
      Ich würde den ganzen Mist komplett runterholen und schauen wie schlimm der Sitz ursprünglich aussieht.
      Danach entscheiden ob neu lackieren oder nur Versiegelung + Pflege drauf.
    • Wenn du dich für ein lackieren des Sitzes entscheidest solltest du jetzt keine Versiegelung draufmachen. Das stört beim lackieren usw.

      Mit Vernetzer ist ein Härter gemeint. Der muss in Lack rein damit der härtet und nicht nur durch das verdunsten der Lösemittel trocknet. Warscheinlich wurd der Sitz nur mit normaler 1k Sprühdose lackiert. Das kann schonmal klebrig werden wenns dumm läuft.
    • Hallo,

      ich habe einmal ein paar Bilder eingestellt.

      Die Lackierung wurde m.E. komplett für beide Sitze vorgenommen, da man anhand den Nähten kleine Farbunterschiede zu den Nähten der Rückbank erkennen kann. Allerdings muss man davon ausgehen, dass hinten so gut wie nie jemand saß und auch dadurch der Unterschied kommen kann.
      Bilder
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      • Sitz_6.jpg

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    • Da ich auch 2 E46 fahre und mir das leder bekannt ist ...

      Bitte mal mit der VIN im VIN Decoder überprüfen, welches Leder Du hast ...

      Montana, Walknappa oder sogar ein Individual-Leder mit sehr hoher Qualität?

      Meiner Erfahrung nach, braucht es kein Lederfett beim Cabrio! Ordentlich Reinigen und etwas einfache Lederpflege. Das Montana Standard-Leder ist sehr robust, nicht sehr weich und hält fast alle Umwelteinflüsse gut ab.

      Regelmäßige Reinigung mit Lederreiniger mild von Colourlock oder Sonax Profiline Leather Cleaner, danach gut die Ledersitze mit feuchten Tüchern säubern, dass zu 100% kein Lederreiniger zurückbleibt. Brei der Lederpflege würde ich auf flüssige Mittel setzen, die gut einziehen und nicht nachgewischt werden müssen. Produktrückstände kleben nämlich sehr schnell, was ich mal nach falscher Anwendung bei Lexol erlebt habe.

      Alles noch mal säubern und dezent, lieber weniger als mehr Pflege nehmen. Fürs Leder ist es eh besser, wenn weniger Pflegemittel aufgetragen wird, dafür die Zeiträume dazwischen kleiner sind. Also lieber alle 2-3 Monate , statt 1x im Jahr ordentlich Menge draufkippen.

      Wäre auch das erste Mal, dass ich höre, dass Leder nachlackiert werden musste, weil es klebrig wurde. Da skenne ich nur vom ekeligen gummiartigen Softlack aufm Kunststoff. Da geh ich lieber zum Sattler und lass neu beziehen.
      Meine Pflegehistorie

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      M54, serienmäßig mit niedrigem NOx- und Partikelausstoss :P 8)
    • Strikeeagle schrieb:

      Da ich auch 2 E46 fahre und mir das leder bekannt ist ...

      Bitte mal mit der VIN im VIN Decoder überprüfen, welches Leder Du hast ...

      Montana, Walknappa oder sogar ein Individual-Leder mit sehr hoher Qualität?

      Meiner Erfahrung nach, braucht es kein Lederfett beim Cabrio! Ordentlich Reinigen und etwas einfache Lederpflege. Das Montana Standard-Leder ist sehr robust, nicht sehr weich und hält fast alle Umwelteinflüsse gut ab.

      Regelmäßige Reinigung mit Lederreiniger mild von Colourlock oder Sonax Profiline Leather Cleaner, danach gut die Ledersitze mit feuchten Tüchern säubern, dass zu 100% kein Lederreiniger zurückbleibt. Brei der Lederpflege würde ich auf flüssige Mittel setzen, die gut einziehen und nicht nachgewischt werden müssen. Produktrückstände kleben nämlich sehr schnell, was ich mal nach falscher Anwendung bei Lexol erlebt habe.

      Alles noch mal säubern und dezent, lieber weniger als mehr Pflege nehmen. Fürs Leder ist es eh besser, wenn weniger Pflegemittel aufgetragen wird, dafür die Zeiträume dazwischen kleiner sind. Also lieber alle 2-3 Monate , statt 1x im Jahr ordentlich Menge draufkippen.

      Wäre auch das erste Mal, dass ich höre, dass Leder nachlackiert werden musste, weil es klebrig wurde. Da skenne ich nur vom ekeligen gummiartigen Softlack aufm Kunststoff. Da geh ich lieber zum Sattler und lass neu beziehen.
      Ich habe ein Individualleder. Das ist sehr geschmeidig und weich. Aber leider auch wesentlich anfälliger wie das Montana.

      Ich glaube auch nicht, dass die Lackierung durchgeführt wurde, weil der Sitz geklebt haben soll, sondern vielmehr, weil das helle Leder etwas abgenutzt war.
      Ein Neubezug wird schwierig, weil lt. ETK von BMW genaus das Individualleder Champagner als halbe oder ganze Haut nicht mehr lieferbar ist.
    • kaisinho schrieb:

      Ein Neubezug wird schwierig, weil lt. ETK von BMW genaus das Individualleder Champagner als halbe oder ganze Haut nicht mehr lieferbar ist.
      BMW Leder sind keine sonderleder in dem Sinne. Ein Sattler hat ne Mappe mit allen verfügbaren Lederarten, farben usw. Der kann dir das sicherlich so beziehen, wie es am besten aussieht.

      Glaubst Du wirklich, dass bei dem halbe oder ganze Haut die Lederflächen alt und neu gleich aussehen? UV-Strahlung usw macht Einiges. Ein Sattler kann die da am besten beraten, ggf hast Du für ein wenig Geld (BMW ganze Haut x2) komplett neu bezogene Sitze vorn? Dazu kannst du dir dann die Nähte aussuchen, Steppung, Individuelle Stickerei oder Prägung, oder ganz Original lassen.

      Das Zeug zu lackieren (ja, modernen Leder werden immer lackiert statt gefärbt), halte ich für die schlechteste Lösung, für Dich, für das Leder, für das Gesamtbild.

      Champagner ist mir bekannt, schönes weiches Leder, schönes Individual-Nahtbild, was sich von Montana sehr positiv abhebt. Natürlich sehr hell und empfindlich für Jeans und Nieten, aber das sollte jedem Ledersitzfahrer ja bekannt sein.
      Meine Pflegehistorie

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    • Sind zwar nur Fotos und das kann sehr täuschen.

      Das sieht für mich aus wie mit Sprühdose lackiert, man sieht da in der selben Richtung mehrere Spuren wo mehr Lack drauf ist. Ist eigentlich typisch für einen Rundstrahl wie er aus ner Sprühdose kommt, mit ner Pistole nutzt man den Rundstrahl ja eigentlich nicht für solche Flächen, wär ja Blödsinn.

      Auch die scheinbar abgenutzteren Bereiche des Leders haben ja noch Farbe drauf und die sehen vom Foto her auch nicht so aus als wenn die offen und rauh wären.
    • Strikeeagle schrieb:

      kaisinho schrieb:

      Ein Neubezug wird schwierig, weil lt. ETK von BMW genaus das Individualleder Champagner als halbe oder ganze Haut nicht mehr lieferbar ist.
      BMW Leder sind keine sonderleder in dem Sinne. Ein Sattler hat ne Mappe mit allen verfügbaren Lederarten, farben usw. Der kann dir das sicherlich so beziehen, wie es am besten aussieht.
      Glaubst Du wirklich, dass bei dem halbe oder ganze Haut die Lederflächen alt und neu gleich aussehen? UV-Strahlung usw macht Einiges. Ein Sattler kann die da am besten beraten, ggf hast Du für ein wenig Geld (BMW ganze Haut x2) komplett neu bezogene Sitze vorn? Dazu kannst du dir dann die Nähte aussuchen, Steppung, Individuelle Stickerei oder Prägung, oder ganz Original lassen.

      Das Zeug zu lackieren (ja, modernen Leder werden immer lackiert statt gefärbt), halte ich für die schlechteste Lösung, für Dich, für das Leder, für das Gesamtbild.

      Champagner ist mir bekannt, schönes weiches Leder, schönes Individual-Nahtbild, was sich von Montana sehr positiv abhebt. Natürlich sehr hell und empfindlich für Jeans und Nieten, aber das sollte jedem Ledersitzfahrer ja bekannt sein.
      Naja, BMW hat dasselbe Leder nicht mehr. Und ein anderes möchte ich natürlich nicht. Bei diesem Wagen bestehen ja nicht nur die beiden Sitze aus diesem Leder sondern auch die hinteren sowie seitlichen Verkleidungen.
      Zudem hätte ich meine Bedenken, dass der Sattler genau die Steppung so hinbekäme, ganz abgesehen von den Nähten(Farbe).
      Grundsätzlich war die Lackierung optisch hervorragend gemacht gewesen, leider nur nicht vorschriftsmäßig und mit der üblichen Sorgfalt. Somit denke ich, dass wenn man das Finish richtig macht (Vernetzer ausreichend anbringt) müsste es doch auch dauerhaft klappen.

      Ich habe jetzt im ETK von BMW einmal nach den einzelnen Sitzbezügen gesucht. Die gibt es im Gegensatz zur der halben Haut tatsächlich noch. Da würde ein Sitz ohne Montage schlappe 1800 Euro kosten. Das finde ich nun doch ein wenig übertrieben und sollte wirklich die letzte Option sein. Da wären für beide Sitze (wegen der Optik) inkl. Montage mal ganz schnell 4500 Euro weg.
    • kaisinho schrieb:

      Naja, BMW hat dasselbe Leder nicht mehr. Und ein anderes möchte ich natürlich nicht. Bei diesem Wagen bestehen ja nicht nur die beiden Sitze aus diesem Leder sondern auch die hinteren sowie seitlichen Verkleidungen.
      Zudem hätte ich meine Bedenken, dass der Sattler genau die Steppung so hinbekäme, ganz abgesehen von den Nähten(Farbe).
      Grundsätzlich war die Lackierung optisch hervorragend gemacht gewesen, leider nur nicht vorschriftsmäßig und mit der üblichen Sorgfalt. Somit denke ich, dass wenn man das Finish richtig macht (Vernetzer ausreichend anbringt) müsste es doch auch dauerhaft klappen.

      Ich habe jetzt im ETK von BMW einmal nach den einzelnen Sitzbezügen gesucht. Die gibt es im Gegensatz zur der halben Haut tatsächlich noch. Da würde ein Sitz ohne Montage schlappe 1800 Euro kosten. Das finde ich nun doch ein wenig übertrieben und sollte wirklich die letzte Option sein. Da wären für beide Sitze (wegen der Optik) inkl. Montage mal ganz schnell 4500 Euro weg.
      Ich glaube, wir haben uns etwas missverstanden.

      Ich sage dir klar, dass BMW weder beim Preis noch bei der Qualität des Leders gut liegt!
      Ein Sattler kann die besseres Leder mit höherer Qualität, identischer Farbe, Weichheit, Struktur usw. anbieten.

      Ein Sattler kann bessere Qualität zum wesentlich besseren Preis liefern, als die Bezüge, die BMW am Lager hat.

      Das die Bezüge jehnseits von gut und Böse im Preis sind, darüber brauchen wir nicht zu sprechen. Sogar mein Autohaus hat immer wieder einen Sattler bei uns in der Stadt empfohlen, weil die bezüge am Lager, wesentlich teuer sind, farblich nicht mehr zu den verbauten Ledersitzen passen und das ganze weder Preislich noch optisch dem kunden gefallen kann. Das BMW Autohaus sagt das sogar!

      Ich hatte ein Angebot für beide Vordersitze komplett für unter 1000 € in Leder Montana grau (was auch mittlerweile knapp ist)
      Der Sattler bekommt jede Wunschnaht hin, in beserer Qualität als die Massenproduktionsware anno 1998-2004 und passt dir dass noch auf die anderen verbauten Lederteile an.

      Diese Lösung ist sinnvoller und am Ende besser und günstiger als bei BMW Lagerteile zu verbauen.

      Eine Lackierung bei schadhaften Leder kann ich mir nicht als Dauerlösung vorstellen. Ich vermute sogar fast, hier hat wer vorab Ledertönung genommen um die Sitze grob aufzuhübschen. Das löst sich aber bereits mit milden Reinigern, mit Lederbenzin sowieso.

      Schau dir mal die Videos vom Lederzentrum an. Ich vermute, da her wer schon mal rumgemacht, mehr schlecht als recht.
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    • Kann ich auch nur so unterschreiben.
      Der Sattler hat kein Problem mit der Farbe oder Ausführung der Nähte. Nachgekaufte Bezüge passen nie zu dem Rest des Sitzes. Es fällt vielleicht weniger auf wenn man den Sitz komplett mit neuen Bezügen macht, aber dann passt er nicht zum Beifahrersitz.

      Eine Lederausstattung wird immer für EINE Ausstattung eines Autos zusammengesucht und angefertigt. Das umfasst dann meist eine Charge die für 50 oder 100 Autos reicht und dann relativ gleich ist. Die nächste Charge wird unterschiedlich sein, man bekommt eben kein Naturprodukt das über Tausende von Sitzen immer gleich ist. Das fängt ja bei der Farbe an weil man ja auch nur eine gewisse anzahl Leder zusammen färben kann, dann wird neues Färbemittel angesetzt. Und das geht dann ja mit der Narbung des Leders auch weiter, das ist auch nicht immer völlig identisch.
    • Strikeeagle schrieb:


      Ich hatte ein Angebot für beide Vordersitze komplett für unter 1000 € in Leder Montana grau (was auch mittlerweile knapp ist)
      Der Sattler bekommt jede Wunschnaht hin, in beserer Qualität als die Massenproduktionsware anno 1998-2004 und passt dir dass noch auf die anderen verbauten Lederteile an.

      Ich war am Freitag bei einem Sattler in unserer Nähe. Dessen Kostenvoranschlag für beide Sitze war alles andere als erfreulich für mich. Hinzu kam, dass das Champagnerleder, welches er in seiner Kollektion (sollte BMW sind) hatte, doch ein wenig von unserem abwisch. Dies ist natürlich nicht verwunderlich, da das Leder eben schon 14 Jahre alt ist.

      Dennoch fand ich den Preis von 1.200 Euro PRO SITZ, also insgesamt 2.400 Euro für beide alles andere als güsntig. Ich frage mich jetzt, wie dein Sattler solche Preis aufrufen kann? Hätte dieser hier nur annährend deinen Preis gehalten, würde mein Wagen jetzt schon dort zum Beziehen stehen.
    • kaisinho schrieb:

      Ich frage mich jetzt, wie dein Sattler solche Preis aufrufen kann? Hätte dieser hier nur annährend deinen Preis gehalten, würde mein Wagen jetzt schon dort zum Beziehen stehen.
      Das sind die Fragen, die Du dem Sattler stellen musst! Er macht die Preise und muss sie ja auch dem Käufer erklären können.
      Das Leder wird, gegenüber meinem montana Grau nicht eben billiger sein und bei der Fläche von 2! Sitzen geht da auch ein paar m³ drauf. 1500 rechne ich mal bei individual. Die Stundenlöhne und Qualität der Arbeit von deinem Sattler kenne ich nicht. Ist ja wie bei Werkstätten. der eine nimmt 30% mehr, der andere wesentlich weniger. Rumfragen usw. hilft.
      Meine Pflegehistorie

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    • Hallo,

      nach über einem Jahr melde ich mich mit meinem Problem noch einmal.

      Ich hatte mich 2017 für eine erneute Lackierung meiner Sitze entschieden. Der Sattler, der mir schon einige Arbeiten an anderen Fahrzeugen zu meiner Zufriedenheit erledigt hatte, meinte, dass er das gut in den Griff bekäme. Deshalb entschied ich mich für ihn und die Lackierung. Er sagte aber auch -und das hätte mir zu Denken geben müssen- dass er keine Gewährleistung darauf geben kann, da die Sitze bereits einmal alckiert wurden und er nicht sagen könne, was ihn nach der Lackentfernung mit dem Colorlock GLD erwartet.
      Nach eienr Woche durfte ich die Sitze wieder in Empfang nehmen und sie sahen wirklich gut aus. Nach dem Einbau und den ersten Fahrten merkte ich, dass die Sitze an der Oberfläche sehr stumpf waren. Man konnte auch nicht ohne größere Anstrengung mal auf dem Sitz sich "etwas zurechtsitzen". Man musste immer ein wenig den Hintern nach oben heben und sich dann in eine andere Sitzposition bringen. Auch beim Aussteigen merkte man, dass die Oberfläche nicht besonders rutschig bzw. glatt war. Das Leder war irgendwie anders als das von meinem Z3 oder dem 4er BMW obwohl beide Fahrzeuge ebenfalls Walknappaleder haben.
      Da wir den Wagen nur sehr wenig bewegen merkten wir dann ein halbes Jahr später, dass nach jeder Fahrt sich Flussen am Sitz befanden und kurze Zeit später die Sitze anfingen zu kleben. Eine Rückfrage beim meinem Sattler ergab nur, dass er ja gesagt hätte, dass er keine Gewährleistung aus genannten Gründen geben würde.

      Ich stehe nun wieder vor der selben Entscheidung wie vor 2 Jahren. Das Lederzentrum hat mir wegen einer weiteren Neulackierung eine Firma (gehört zu einer Kette, welche in ganz Deutschland Dienstleistungen im Bereich Ledersanierung anbietet) in meiner Nähe empfohlen. Es handelt sich um die Firma Color Glo. Sie haben auch eine eigene Homepage. Am Freitag war ein Mitarbeiter hier bei mir und hat sich die Sitze angesehen. Natürlich meinte er, dass er das in den Griff bekommt, man alle Farbe komplett abtragen und dann neu lackieren müsse. Diese Aussage war für mich ein Deja-vu-Erlebnis, denn genau so argumentierte damals mein Sattler auch. Nur, dass ich für diese Arbeit ein Jahr Gewährleistung bekomme.

      Dennoch bin ich sehr unsicher, ob es überhaupt noch möglich ist, mein mittlerweile 2x lackiertes Leder in einen guten und vor allem dauerhaft guten Zustand zu bekommen. Die Kosten würden sich pro Sitz auf 220,00 + MwSt Euro belaufen. Was mich dabei aber noch mehr wundert ist, dass er diese Dienstleistung bei mir vor Ort anbietet. Das macht die Sache für mich nicht unbedingt seriöser. Normalerweise müsste der Sitz länger trocknen udn dürfte nach Aussage des Lederzentrums eine Woche nicht benutzt und vor allem in einem dunklen Raum zur Ablüftung abgestellt werden.

      Gleichzeitig habe ich einen Sattler gefunden, der mir einen KV für den Neubezug der beiden Sitze mit dem Leder, welches er vom Lederzentrum Hans Reinke aus Hamburg (beliefert auch BMW) bezieht, vorgelegt hat. Hier würden auf mich Kosten in Höhe von 650,00 Euro plus MwSt pro Sitz zukommen, also knapp 1560 Euro inkl.

      Natürlich stehen jetzt die Kosten von 440 Euro den 1560 Euro gegenüber. Die Frage ist, ob das jetzige Leder durch die Neulackierungen nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, so dass eine Neulackierung wenig erfolgversprechend sein wird.

      Ich wäre für eine Tipp äußerst dankbar, da ich wirklich keine Ahnung habe, wie es weitergehen soll.

      Viele Grüße
      kaisinho
    • Kommt ein bisschen drauf an was es für ein Auto ist.
      Grundsätzlich würde ich sagen neu beziehen ist die saubere Metode.
      Du kannst aber auch mal Kontakt zu Ledermax aufnehmen.
      Ich glaube es gibt wenig Leute mit einer ähnlichen Kompetenz auf dem Gebiet.
      Ich habe viel Geld für Alkohol, Weiber und schnell Autos ausgegeben. Den Rest hab’ ich einfach verprasst.
      George Best