160 mm Pad, welcher Schleifteller

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    • 160 mm Pad, welcher Schleifteller

      Guten Tag,

      ich habe mich hier neu angemeldet und möchte gleich ein paar Fragen stellen.

      Mein Name ist Olav und ich habe vor ab und an ein Auto zu polieren.

      Aus früheren Tätigkeiten habe ich eine größere Sammlung Sonax Pads in 160 mm Durchmesser. Diese wurden damals auf einem Festo Schwingschleifer verwendet.
      Die Schleifmaschine gehörte damals einem Kumpel und ich habe keinen Zugriff mehr drauf.

      Jetzt bin ich auf der Suche nach einer bezahlbaren Rotationsmaschine und bei keiner sind 160 mm Teller dabei.

      Daher meine (vielleicht naive) Frage: Wenn ich Pads mit 160 mm Durchmesser habe, muss der Schleifteller dann auch 160mm haben, oder muss dieser kleiner sein, damit das Pad an den Rändern übersteht, wenn ja, welche Größe.

      Frage Nr. 2: Sind die Befestigungen für Schleifteller genormt, d.h. kann ich ein und denselben Schleifteller für verschiedene Maschinen nehmen, oder muss der immer vom passenden Hersteller sein, da jeder anders befestigt.

      3 Maschinen die ich in der Auswahl habe sind in der Reihenfolge meiner Präferenz (ich weiss, dass die eher günstig sind und hier mit ganz anderen Kalibern gearbeitet wird, für den Anfang sollte es aber genügen):
      SKIL Master
      Makita
      Bosch

      Schonmal danke für konstuktive Beiträge.

      Grüße Olav
    • Hallo Olav und herzlich Willkommen hier im Forum!

      Zunächst stellt sich mir die Frage, wie groß der Klettrücken Deiner 160mm Pads ist?
      Wenn dieser 160mm im Durchmesser hat, rate ich Dir zu einem 150mm Stützteller! Somit hast Du noch am Rand etwas Puffer, was wiederum sicherer ist!

      Von den genannten Maschinen würde ich Dir zur Bosch raten! Die Makita ist auch sehr gut, aber auch sehr schwer, das merkt man gerade an den waagerechten Flächen.
      Die gegenseitige Fellpflege stärkt den Gruppenzusammenhalt!
    • Hallo und willkommen.

      Die großen Rotationsmaschinen haben alle eine Aufnahme für den Teller in der Größe M14. Alle. Also ist das Stützteller Problem easy zu lösen. Du bekommst von riesig bis Mini alles hinterher geworfen. :thumbup:

      Pads haben fast alle eine kleinere Klettaufnahme als Polierfläche. 160er Pads werden mit 150er Stützteller gefahren.
      130 bis 135mm Pads mit 125er Teller usw.


      Falls du Anfänger im Bereich polieren sein solltest, würde ich vielleicht noch mal überlegen ob Rotation das richtige ist. Damit kann man doch erheblich mehr falsch machen als mit Excentermaschinen.
    • Ich würde nicht darauf hören. Wahrscheinlich ist das ein Händler der hauptsächlich KFZ-Ersatzteile verkauft?
      Die meisten haben davon einfach keine Ahnung, weil sie sich nicht damit beschäftigen. Fahrzeugpflege ist viel komplexer als so mancher denkt, obwohl der Rat mit dem Teller hätte er wissen müssen.

      Wenn du keinen gescheiten Händler für Fahrzeugpflege in der nähe hast, bleibt dir nur das Internet. Und bei Fragen gibt es ja das forum hier :)
    • Das funktioniert nicht. Das Pad brauch einen Stützteller hinter sich um überhaupt die Kraft vernünftig übertragen zu können. Das das Pad ein paar wenige mm über steht ist ok und gewollt, damit der Teller nie in Berührung mit dem Lack kommen kann. Aber mehr nicht.

      Lokale Händler für unsere Branche gibt es so gesehen nicht. Alles was mir da einfallen würde wären die Standorte der Online Händler. Ist leider so. Ein lokaler KFZ Laden hat meist so 2 bis 10 brauchbare Produkte da stehen, wenn er gut sortiert ist. Für die komplette Ausrüstung ist Internet unumgänglich.
    • OK, was ihr sagt klingt alles logisch. Das mit dem 125er Teller kam mir auch absurd vor.

      Ich habe vor, ab und an Autos aufzubereiten, die meistens mit Uni Lacken lackiert sind. Meist sind diese Autos schon 30 Jahre alt und älter.

      Ich bin habe schon ein bisschen poliert und traue mir daher auch zu nun mit einer Rotationsmachine zu arbeiten.

      Am liebsten würde ich ein 3 in 1 Produkt verwenden um Zeit zu sparen. er Zeitfaktor spielt bei mir eine große Rolle.
      Das Ergebnis muss gut sein, aber nicht perfekt.

      Habe mir mittlerweile die o.g. Bosch Maschine bestellt.

      Könnt ihr sowas empfehlen und wenn nicht, wie würdet ihr alternativ vorgehen (welche Polituren und Arbeitsgänge).

      Wenn bei Polituren dabei steht, dass sie für Autoklarlack sind, bedeutet das dann, dass sie für ältere Uni lacke ohne Klarlack nicht geeignet sind?

      Vielen Dank und Grüße Olav
    • Ganz ehrlich.... Ich will Dir Deine Illusion nicht zerstören, aber...

      Unilack und Rota... Das bekommen die wirklichen Pros selten hin ein ausgezeichnetes Finish zu fahren. Zudem noch Oltimerlacke, puuuuh...

      Dazu Deine Aussagen: "Ich habe schon ein bisschen poliert und traue mir daher auch zu nun mit einer Rotationsmachine zu arbeiten"
      "Am liebsten würde ich ein 3 in 1 Produkt verwenden um Zeit zu sparen. er Zeitfaktor spielt bei mir eine große Rolle"

      Das alles sind absolut keine guten Voraussetze um eine akzeptable Arbeit zu liefern.

      Aber die Frage ist, was sind Deine Ansprüche an Deine Arbeit???
      Willst Du, dass die Autos im Schatten gut aussehen, oder willst Du, dass diese in der Sonne (im direkten Sonnenlicht) immer noch gut dastehen?

      Zudem, ich persönlich halte von den 3in1 Polituren nicht wirklich viel, eher sogar gar nichts.

      Ich an Deiner Stelle würde erstmal mit der Rota ordentlich üben! Mir dazu vom jeder Padsorte einige zulegen, mir gefallen die Liquid Elements Centriforce auf der Rota richtig gut! (Habe hier auch alle Farben, außer die burgundy farbenen, dafür habe ich das Fell, wenn es härter sein muss).
      Dann würde ich mir 3 Polituren zulegen, 1x Heavy Cut, 1x Medium Cut & 1x Hochglanz.
      Und dann ran ans Blech und üben üben üben!

      Die Rota ist nicht zu unterschätzen!!! Das kann schon mal ordentlich ziehen und reißen, wenn die verkantet wird. Und wenn dann noch irgendwas im Weg ist, ist auch schnell mal was kaputt und durchpoliert! Von lackierten Kunststoffflächen wie Stoßstangen mal ganz abgesehen.
      Die gegenseitige Fellpflege stärkt den Gruppenzusammenhalt!
    • Für deine Zwecke wäre wohl eine günstige Exzentermaschine die richtige Wahl. Da kannst du auch als Anfänger den Lack mit Onestep Politur bedenkenlos zuschmieren ohne das die Gefahr besteht, das du die schönen alten Unilacke unwiederruflich mit der Rota ruinierst.
      Ist nicht böse gemeint aber mir tut es immer leid wenn ich ein älteres Fahrzeug sehe das vielleicht sogar noch im original Lack dasteht, dieser aber so dünn ist das man selbst mit nem Precleaner schon den Angszschweiss auf der Stirn hat.
      Ich habe viel Geld für Alkohol, Weiber und schnell Autos ausgegeben. Den Rest hab’ ich einfach verprasst.
      George Best

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von KingDingeling ()

    • ich verstehe eure Sorge. Ich hatte auch schon eine Rota in der Hand und habe damit ein paar Stellen poliert, so ist es nicht. Ich weiss, was man damit kaputt machen kann und wann ein Lack durchgeschliffen ist.
      Ich habe es aber manchmal mit ausgeblichenen Uni Lacken zu tun und da ist mir der Abtrag mit der Exzenter einfach zu gering und ich denke, ich kann mit der Rota einfach schneller sein. Liege ich da aus eurer Sicht falsch?

      Grüße Olav
    • Ein paar Stellen poliert heißt ja dass deine Erfahrung fast bei null ist. Lass dir von den anderen gesagt sein dass es besonders für Oldtimer die falsche Maschine ist.

      Wir wollen dich auch nur schützen. Wenn du was durchpolierst dann erst recht nicht an so alten Autos. Da kann man Leute richtig mit verärgern.

      Dein Problem wird dann auch nicht der Abtrag sondern das Finish...
    • Ich will Rota nicht verteufeln, viel mehr ich mag Rota, aber: hier und da Rota an den Lack zu halten reicht nicht um es sicher zu beherrschen. Es ist nicht böse gemeint aber es gibt hier und da einige Stellen (Kanten, Silken, Plastik usw.) wo Rota gnadenlos ist und es heißt nun mal im Zweifelsfall der Lack ist weg.

      Eine Rota kann sehr schnell sein beim Abtrag, aber das ist nun mal der Punkt zwischen "schnell und wie gewollt" und "schnell und zu viel" ist der Übergang relativ gering. Mit der Übung kann man schon einschätzen was sich wie auswirken kann, aber es ist leider ein schmerzhafter Prozess (vor allem wenn Effiktivität vorrangig behandelt wird).

      Wenn man wirklich Cut haben will kann man auch schleifen - ja ich weiss ist ein wenig Hardcore aber ist schneller als Polieren :D

      Ach ja und Finish braucht noch viel merh Erfahrung, es geht auch mit Rota (aber nicht auf jedem Lack bzw. nicht so einfach)