BMW E34 delphin metallic - auf dem Weg zum ersten Oldie!

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    • BMW E34 delphin metallic - auf dem Weg zum ersten Oldie!

      Hallo zusammen!

      Nach vielem lesen und fragen in diesem Forum, möchte ich auch mal etwas beitragen. Das Objekt der Begierde um das es sich hier drehen soll, ist ein BMW E34 520i 12V mit Baujahr Sept. 1988.

      Die letzten 160.000km haben doch einige Blessuren an meinem Lackkleid hinterlassen, was vermutlich auch auf meinem betagten Vorbesitzer, welcher mich über Jahrzente über die Straßen gegondelt hat liegen mag. Ich habe Beulen, mir fehlen Teile, mein Hintern ist eingerissen, Kratzer habe ich genauso wie Hologramme ... Allerdings habe ich keinen Rost mehr und befinde mich in einem technisch gepflegten Zustand:


      E34 - 520i 12V Baujahr 1988



      Als erstes fielen mir die Türgriffdichtungen auf. Komplett spröde und durchgerissen mussten sie möglichst schnell durch neue (Bezug über e34forum, da von BMW nicht als Einzelteil zu bekommen) ersetzt werden:


      Ausgangszustand - gerissen und spröde



      Nach der Demontage - ordentlich siffig - wurde dank KC Green Star und Baumarkt Pinsel schnell gelöst



      Fertig - neue Dichtungen mit KC PSS




      Anschließend musste die alte Schweller Dichtung am Kotflügel vorne rechts getauscht werden. Diese war ebenfalls spröde und fing an zu rosten (kein Bild gemacht ?( :(


      Nach der Demontage - einige kleine Roststellen zu sehen (Tür und Schwellerübergang), Dreck wurde wieder mit APC und Pinsel gelöst/entfernt



      Fertig - neue Dichtung ebenfalls mit KC PSS vorbehandelt



      Letzte Woche dann musste endlich das Lenkrad und der Schaltknauf gereinigt werden. Hierzu verwendete ich den Colourlock Lederreiniger stark mit der passenden Bürste und ein China MFT. Immer wieder erstaunlich was der Reiniger da runter holt <X



      Vor der Reinigung - sehr späckig und viel Dreck in den Nähten


      Nach der Reinigung mit Colourlock Lederreiniger stark und Bürste - schön seidenmatt und sauber :thumbup:


      Das selbe Przedere beim Schaltknauf, Schaltsack und Mittelkonsole

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von makohe93 ()

    • Heute Morgen gab es noch eine originale "Kofferraumverkleidungsbefestigung" da mir die Lösung des Vorbesitzers nicht sonderlich gefiel


      Not macht erfinderisch!?



      original BMW Stopfen


      ToDo-Liste:


      -Beulen entfernen lassen
      -gebrauchte Heckschürze organisieren und lackieren lassen
      -Kratzer lackieren lassen (Smartrepair)
      -neue Stoßleisten ringsum
      -BMW Embleme auf Radnaben kleben
      -komplette Aufbereitung außen (Wachs oder Versiegelung )
      -neues Radio im alten Look (vermutlich. Retrosound Hermosa 1)
      -komplette Innenraumaufbereitung
      -neue farblich passende Fußmatten
      -Felgen aufarbeiten lassen (im Winter)

      -neuer Auspuff (Eisenmann?)
      -Tüv/Oldtimer Zulassung (spätesten im November 2018)
      -Oldtimer Gutachten mit einer Note von mindestens 2



      Das wäre es für heute erstmal, viel Arbeit wenig Zeit
    • In der Zwischenzeit ist viel passiert, allerdings ncihts am Zustand des Lack. Der E34 hat ein neues Thermostat, Kühler, Wasserpumpe,Zahnriemen, Spannrolle, Kühlflüssigkeit bekommen. Außerdem habe ich noch den Kaltlaufregler ausgebaut. Gestern habe ich dann noch eine gebrauchte Heckschürze gekauft, da die aktuelle eingerissen ist. Dazu noch einen Zündverteilerfinger, Zündverteilerkappe, Lambdasonde, Endschalldämpfer mit Montagesatz (leider keinen Eisenmann, sonder günstiges Zubehör um durch den Tüv zu kommen), Visko-Kupplung für den Kühlerlüfter und eine Dichtung für die Zylinderkopfhaube damit ich die Ventile einstellen kann. Es stehen also erstmal noch einige technische Sachen an, damit ich kommende Woche hoffentlich beim ersten Anlauf durch den Tüv komme und das H-Kennzeichen ergatter.

      Aktuell suche ich noch nach einer Vollgarage um das Auto sicher durch den Winter zu bringen. Es steht unter einem Carport, allerdings nur 2m entfernt von einer Straße im kalten Sauerland. Am besten würde mir dieses Cover gefallen HIER, da es passgenauer ist und weicher wirkt. Aufgrund der Nähe zur Straße wäre dieses HIER aber vllt die bessere Lösung? Während des Winters würde ich planen das Auto einmal im Monat laufen zu lassen, eine ordentliche Wäsche durchführen und das Cover durchwaschen. Wozu würdet ihr euch entscheiden?
    • ganz ehrlich, ich würde versuchen das Auto irgendwo einzulagern. Ich z.B. vermiete auch meine Stellplätze in der Scheune (so lange sie noch stehen bleiben kann).
      Ich würde mich mal umgucken oder gar einen Bauer fragen. Über den Winter haben die ganze Hallen mit stehenden Objekten wie Mähdrescher und co. Da hatte ich früher mein “Mopped“ über den Winter. ;)
    • dann bin ich auch mal ganz ehrlich ;)
      Ich würde den Wagen sauber in so ein Cover einpacken, in den Innenraum einen Behälter der die Feuchtigkeit im Innenraum aufnimmt, die Batterie ausbauen, den Wagen auf so Styrodurzeuchs stellen damit die Reifen keine Standplatten bekommen und anschließend bis März komplett vergessen!
      Das Laufen lassen im Stand, bei echtem Kaltstart im Winter, das schadet dem Motor mehr als sonst was (Ölverdünnung durch Kraftstoffanreicherung) und zusätzlich kommt durch die Erwärmung und anschließende Abkühlung viel mehr Kondenswasser in Motor und Abgasanlage... :(
      Auch das Ab- und danach wieder Zudecken belastetden Lack viel mehr, und es bildet sich wieder eher Kondenswasser zwischen Abdeckung und Lack => mehr Schaden als Nutzen...
      Nach dem Auspacken im Frühjahr dann einen Ölwechsel und eine vernünftige Wäsche und du hast einen schönen Wagen nicht verschlimmbessert ;) :thumbup:
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      schnell müde
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      und überall im Weg
    • Das Problem beim Aufbocken ist die Lagerung der Achsen, Aufbocken also nur unter den Achsschenkeln damit die ganzen Gummilager/Buchsen in Normallage bleiben! Ansonsten reißen die mit der Zeit ohne Belastung durch den "Druck" entgegen der normalen Lage...
      Mein Dicker wird vor dem Winterschlaf aufbereitet (soweit es meine Fähigkeiten erlaubt) in seinen alten Wintermantel eingepackt und neben der Halle mit erhöhtem Luftdruck (3,5bar) geparkt. Kein Dach drüber aber einigermaßen Wind geschützt. Batterie wird in der Zwischenzeit in meiner Ameise genutzt und so vor Tiefentladung geschützt... Betrieb ist besser als im Schlaf zu sterben :D
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    • Ölwechsel besser vor dem Winterschlaf, da können dann nach einer kleinen tour im trockenen vor dem Abstellen auch die Additive nochmal ihr volles potential entfalten und sich verteilen und der alte Schmodder steht nicht den ganzen Winter im Motor oder in der Ölwanne. Frisches Öl zu im Motor zu lagern ist besser, als altes verbrauchtes Öl im Motor zu parken.
      Meine Pflegehistorie

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      M54, serienmäßig mit niedrigem NOx- und Partikelausstoss :P 8)
    • makohe93 schrieb:

      Das aktuelle Öl ist keine 1000km gelaufen, also erst nach bzw während der nächsten Saison wechseln?
      zum Ende der nächsten Saison ... ;) ich wechsel so alle 10.000km oder 2 Jahre, je nachdem, was beim Saisonwagen zuerst eintritt.
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    • Nachdem ich am Mittwoch beim einparken einen Baum mit dem Schweller geküsst habe und ich echt sehr angep€&#t war, hatte ich mir gedacht "was soll schon passieren, ich fahre einfach mal ohne irgendwelche Vorbereitungen zum TÜV".

      Im Dekra Gebäude bei der Anmeldung "Ja das funktioniert nicht, eine Oldtimerabnahme geht nur wenn das Auto komplett Serie ist." 8| ?( Dann schallte es aus dem Nebenraum "Nö, stimmt nicht." :whistling:

      ASU... Der läuft ja sauber, gar kein Problem!
      Bremsen Prüfstand, passt!
      Warnweste fehlt, Batteriepol Abdeckung fehlt :whistling: Endtopf leicht undicht (neuer liegt schon im Keller), Nebellicht muss eingestellt werden und der Öldruckschalter ist undicht :|

      Heute gab es die ersehnte Plakette also noch nicht, aber ich bin sehr zufrieden. Für ein 30 Jahre altes Auto denke ich eine geringe Ausbeute.

      Vorraussichtlich in zwei Wochen geht es dann wieder hin und dann ist er schonmal offiziell Oldi. Optisch noch weit von meinen Vorstellungen entfernt, aber immerhin.

      Also auch hier nochmal die Frage:
      Wo bekomme ich hochwertige Kennzeichen?
    • So kurz wie möglich... da mußt du nur in die Schweiz umsiedeln, die Kennzeichen dort sind winzig :D
      Ansonsten sind in D die Kennzeichen von der Größe her genormt (wie alles in D) und du kannst nur ein möglichst kurzes Kennzeichen (wenige Zeichen) online beim LRA heraussuchen. Die ganz kurzen Kennzeichen (nur 2 Ziffern) sind meist für Zweiräder reserviert... Also XX-E 34 wird super schwierig werden!
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    • Wenig Zeichen habe ich schon, übernehme mein vorheriges (s.o. OE-KM1) nur halt mit H. Habe jetzt folgenden Plan:
      2 Sätze Kennzeichen bestellt, einmal mit Engschrift, einmal mit "Normaler". Mal schauen was die Zulassungsstelle dazu sagt :whistling:

      Um das Kennzeichen ordentlich und ansehnlich anzubringen plane ich folgendes: 4mm starkes Edelstahlblech mit Senkkopfschrauben an die für die Kennzeichen vorgesehenen Montagepunkte anbringen. Darauf mit Kennzeichen-Klett die Nummer anbringen. Ich denke das sollte eine saubere Sache sein !?