Beiträge von Top_Gun

    Die Verklebung zwischen den beiden Hälften haben die Chinesen wesentlich besser hinbekommen.

    Das Material empfand ich als minimal unterschiedlich, besonders der rote Schaumstoff.

    Die Schlitze lassen sich mit einem Cuttermesser sehr einfach vertiefen, dadurch wird der Schwamm noch weicher und anschmiegsamer.

    Nach mehrmonatiger Testdauer stehen sie dem Original in der Haltbarkeit in nichts nach.

    Die Schlitze sind bei beiden gleich tief, aber schau bitte mal auf die schwarze Fläche, da haben sie das Messer teils doppelt angesetzt mit leichtem Versatz, das gibt zusätzliche sehr feine Segmente die teils auch so dünn sind dass sie sich rauslösen. Muss nicht bei jedem Schwamm passieren, aber es wird bei diesem hier die Lebensdauer reduzieren. Bei einem Sechstel des Preises lebe ich damit ohne zu klagen. ;)

    ...na ich würde sagen die Chinesen sind die Quelle.;)

    DIY bezieht von Lake Country. Wo die sourcen weiß ich natürlich nicht, made in USA ist auch geduldig ;)

    Die Verarbeitung beim Original ist schon sichtbar besser, das Schlitzen ist den Chinesen nicht so gelungen. Wenn ich aber sehe dass mein Original mit Versand über 30€ kostete und zwei Stück für 10€ aus China kommen, dann nehme ich auch etwas Abstriche bei der Verarbeitung in Kauf. Ihren Dienst tun beide gleich gut. Es wird sich zeigen wie lange.

    Optisch eine 1:1-Kopie des Legacy sponge. Mein Original ist nach 2 Jahren und ca 100 Wäschen etwas rissig, noch nutzbar, aber es wird Zeit sich über die Nachfolge Hedanken zu machen. Werde mal einen Chinesen bestellen zum Probieren, bei dem Preis kann man ihn mal testen. :)

    Und gestern kam die Kopie zum ersten Mal zum Einsatz :)


    Fazit: Vom eingesetzten Schaumstoff ist der Chinaschwamm absolut gleichwertig zum Legacy Sponge, haptisch sind beide extrem weich auf der Haut, Wasseraufnahme und Schmutzabgabe beim Ausdrücken sind identisch. DIY kauft bei Lake Country, entweder haben die Chinesen die gleiche Quelle oder können identisches Material herstellen.

    Bei den Schlitzen sieht man auf einer Seite unsaubere Schnitte. Beim Waschen hat das keine Nachteile, zeigt aber dass man hier nicht einfach Ware aus der gleichen Fertigung nekommt.

    Oben ist auf den Fotos das gut benutzte Original, unten die Kopie aus China.


    Ich breche mal eine Lanze für den Schwamm: Gerade mit dem Schwamm habe ich jederzeit ein sauberes sandfreies Waschmedium. Die modernen Schwämme sind so ausgelegt, dass sie beim Arbeiten mit wenig Wasser Schmutz von der Oberfläche in die Löcher und Schlitze ziehen, aber wenn man ihn in den Eimer hält und wieder ausdrückt, werden Schmutzteilchen verlässlich und komplett ausgespült.

    Bei Mikrofaser ist das nicht gegeben, die nimmt Schmutz auch auf, gibt ihn aber nicht leicht wieder ab, was dann dazu führt dass die Tücher immer wieder umgefaltet und mehrere Tücher pro Auto benutzt werden. Rinseless hat das Ziel einfach, schnell, sicher. Mit dem Schwamm erreicht man das einfach, mit den Tüchern ist das nur über hohen Materialeinsatz gegeben.

    Habt ihr bzw benutz ihr so einen Schwamm zur Rineless Wäsche?

    Ich habe das hier gerade auf AliExpress gefunden: | Lucullan Double Side Cross-Cut Red/Black Sponge 2.0 Besserer Halt und Zugriff auf enge Räume für rinseless Car Wash
    https://a.aliexpress.com/_Ezd0CDM


    Ich habe ein Video gesehen, wo man dass komplett Auto mit meinem Gloria Pumpsprüher einsprüht und dann mit dem Schwamm und Eimer mit Rineless Gemisch wäscht.

    Optisch eine 1:1-Kopie des Legacy sponge. Mein Original ist nach 2 Jahren und ca 100 Wäschen etwas rissig, noch nutzbar, aber es wird Zeit sich über die Nachfolge Gedanken zu machen. Werde mal einen Chinesen bestellen zum Probieren, bei dem Preis kann man ihn mal testen. :)

    Wie ist denn Eure Meinung bezüglich einer Rinselesswäsche auf versiegeltem Lack? Die Oberfläche ich dann ja nach dem Aufsprühen nicht „komplett“ benetzt bzw. das Rinselessprodukt ist dann ja teilweise sofort abgeflossen. Also scheint der Schmutz nicht komplett eingekapselt zu sein, oder?

    Wo Schmutz ist, bleibt beim Vorsprühen auch Flüssigkeit haften. Das Abperlen hast Du ja nur da wo der Lack ohnehin sehr sauber ist. Zudem: Wenn man mit wenig Druck vorsprüht, bleibt mehr Flüssigkeit auf dem Lack, mit mehr Druck fliegen die Tropfen ja gleich weg.

    Mit Schwamm geht das, wenn man es drauf anlegt, ratz fatz.

    Einsprühen, Schwamm ausdrücken und loswaschen, Schwamm auswaschen und weiter.

    Trocknen dauert 3x solange wie waschen ;)

    Ich hatte bzgl. Salzkruste aktuell sehr gute Ergebnisse mit dem Preludio Acidic!!!

    Das hat die Kruste schön gebrochen und runterwaschen mit Schwamm und "neutralem" Rinseless war easy peasy :thumbup:

    Jupp, mit der Methode a la DIY geht das für mich auch auf - Vorsprühen, Schwammwäsche, Trockentuch ggfs. mit Sprühversiegelung zum Boostern können bei normalem Schmutz 15 Minuten reichen, beim aktuellen Dreck eher 20.

    Ich hatte das V1 vor paar Jahren. Roch ziemlich geil bzw. ich wollte es am liebsten mal probieren :)

    War sehr stumpf und hat meine Keramik einst nicht zerstört, aber beeinträchtigt. Gleiche Versieglung 1 Jahr später dann aber mit CG Rinse & Free ausschließlich gewaschen, war nach ca. 26 Monaten platt. Vieleicht mochte das Carpro CQ 3.0 damals kein ONR :)

    Bei der neuen Version haben die es bestimmt besser gemacht.

    Oder es war eine andere Kontamination.

    Das ist sowieso kompletter Quatsch, Rinseless auf Keramik funktioniert so extrem gut, ohne etwas zu zukleistern etc. Ich hatte nur vermutet, dass es eben auf einem "weicheren" Lackschutz vielleicht Schaden ausrichten könnte, wie in dem Video. Egal, mein Test hat ja an 2 unterschiedlichen Lackschutzprodukten gezeigt, dass es ebend nicht der Fall ist :)

    Da sind wir uns einig. Mache ich seit fast 1 Jahr wöchentlich ohne jegliche Probleme. Sein Vorgehen ist plump falsch, leider hat er damit eine ziemliche Breitenwirkung erzielt und eine Menge Leute glauben was er da erzählt.

    da haste recht, aber ich traue denen zu, eine Fläche mit ONR einzusprühen und abzuwischen :D

    in dem Video ging es (wie könnte es auch anders sein) um das ADBL SSW, das bekanntermaßen eine vernünftige Resistenz aufweist. Bei meinen Fahrzeugen geht es ebenfalls nicht um naturwachse, sondern hybride oder synthetische, also eine ganz andere Liga in Bezug auf Resistenzen, nicht vergleichbar mit einem normalen Naturwachs, das bereits im frischen Zustand "fertig" aussieht und nach einer Wäsche platt ist.

    das habe ich doch gesagt...

    Das Video ist eine Frechheit, FUD der übelsten Sorte. Er leitet ein mit „macht das nicht auf eur Keramikversiegelung“, nimmt dann aber ein Auto mit einer Polymersprühversiegelung um seine Behauptung zu beweisen. Den Produktnamen schön weggenuschelt, zur verwendeten Chemie wird nichts gesagt, damit keiner den Widerspruch hinterfragt. ONR auf ADBL SSW heißt, Polymere auf Polymeren zu verwenden. Dass da was haften bleibt kann ich mir sogar vorstellen, ist dann aber ein Sonderfall. Und der nächste Regen wäscht die Reste vom ONR eh weg, das ist ja wasserlöslich.

    Ich nehme ONR V5 seit über einem Jahr. Erst auf Fusso Coat 12m, seit letztem Oktober hat das Auto eine Servfaces Keramikversiegelung. Mit ONR wird es wöchentlich gewaschen, das Beading ist einwandfrei, und war auch mit dem Fusso Coat einwandfrei.

    Das Foto ist kürzlich nach starkem Gewitter gemacht, die letzte Wäsche war schon ein paar Tage davor:

    Vielen Dank für euren Input! :)

    Ich verstehe die Gründe, warum man sich statt Keramikversiegelung für ein anderes Produkt entscheidet. Aber wenn man dann auf die Differenzierung von Netshield zu Fusso Coat schaut, dann kann ich noch nicht so recht die Vorteile von Netshield zu Fusso Coat sehen. Wobei Fusso Coat nach flüchtigem Draufschauen auch wie eine Polymerversiegelung wirkt, die aber von der Handhabung her wie ein Wachs benutzt wird.

    Hm, ich sehe momentan drei Wege:

    - Keramikversiegelung: Höchste Standzeit, Polieren als Vorbereitung, aufwendige Verarbeitung.

    - Polymerversiegelung: Standzeit eher ein halbes Jahr, vermutlich knapp für einen ganzen Winter, Polieren optional, einfach zu verarbeiten

    - Synthetikwachs (z.B. Fusso Coat): Standzeit 9-10 Monate, Polieren optional, Verarbeitung wohl ähnlich wie mein gewohntes M16

    Wenn man dann noch auf die Preise schaut, dann sind die Vorteile der Polymerversiegelung aber eher gering?

    Danke für die Tipps. Stimmt, Knete fehlt noch. Ist schon ne Weile her :)

    Die Pads sind überraschend noch normal flexibel. Das sind Pads die damals hier im Forum gängig waren, ich meine die habe ich von Lupus zusammen mit der Exzentermaschine gekauft in verschiedenen Härtegraden. Zu den Marken der Pads kann ich leider nichts mehr sagen, die uralten Bestellungen lassen sich nicht mehr nachvollziehen.

    Keramikversiegelung hat den Hintergedanken, dass ich mit der heutigen familiären Situation nicht mehr so oft am Auto lange Nachmittage einlegen kann. So ein typischer Samstag besteht aus Einkaufen und Garten oder Einkaufen und Fußballturnier unseres Nachwuchses.

    Wobei ich am Sonntag in einer Stunde den ganzen Wagen mit ONR gewaschen habe und anschließend mit M16 gewachst. Machte Spaß. Aber: Sobald es draußen nasskalt wird, werde ich das aus gesundheitlichen Gründen stark reduzieren müssen. Bei 6° den Wagen lange betreuen ist ein Ding der Vergangenheit.

    Welche Vorteile hätte denn Polymerversiegelung gegenüber Keramik? Alternativ habe ich noch Fusso Coat auf dem Zettel, lese aber auch dass es Staub bindet.

    Hallo,

    nach einigen Jahren Pause möchte ich auf neuem Fahrzeug (Perlweiß mit Klarlack) wieder in die Fahrzeugpflege einsteigen. Wachs habe ich jetzt direkt nach Lieferung erstmal draufgemacht, aber bei weiß macht es für mich Sinn, eine langlebige Keramikversiegelung zu nehmen und dazwischen einfach zu waschen.

    Gtechniq Exo 5 ist ja gerade raus und reizt mich.

    Nun werden die "professionellen" Versiegelungen gelegentlich als "nicht für Amateure geeignet" beschrieben, und der Weg zum Aufbereiter empfohlen. Nun kostet eine gute Keramikversiegelung beim Aufbereiter etwa 1000 Euro, da bin ich bereit als ersten Versuch auch mal 70 Euro "in den Sand zu setzen".

    Als ich hier vor knapp 10 Jahren aktiv war, habe ich meinen 350Z mit Exzentermaschine und Menzernapolituren (3er-Set in 250ml, sind noch ziemlich voll) bearbeitet und ein sehr gutes Ergebnis bekommen, das über viele Jahre einfach mit Wachsen und Waschen anhielt.

    Gibt es tatsächlich Risiken aufgrund derer man das lieber nicht macht?

    Garage ist vorhanden, die würde ich dafür nehmen. Das Fahrzeug ist ein Tesla Model 3, fabrikneu, Kratzer sind keine da, etwas Orangenhaut, aber da möchte ich bei weiß nicht tief einsteigen.

    Geplanter Ablauf:

    1.) Erste Fläche mit Exzentermaschine und Hochglanzpolitur bearbeiten (hab noch verschiedene Menzerna von vor ca. 8 Jahren, teste die aber erstmal ob sie noch taugt)

    2.) Mit IPA reinigen

    3.) Exo v5 mit dem Applikator möglichst hachdünn aufbringen

    4.) auspolieren mit MF-Tuch (kurz oder lang?)

    5.) Prüfen, nächstes Panel genauso

    Wenn ich das nicht gut hinbekomme und doch zum Aufbereiter gehen muss, Schwamm drüber.

    Fragen:

    - Könnt ihr mir zu dem Vorgehen raten? Oder soll ich anders vorgehen?

    - Dinge auf die ich achten soll?

    - Frontscheibe, Glasdach, unlackierte Kunststoffteile, taugt das Mittel da auch?

    Danke,

    Detlev

    Hallo,

    nach einigen Jahren kinderbedingter Fahrzeugpflegeabstinenz möchte ich wieder einsteigen - neues Fahrzeug, Kinder größer, es ist wieder ein bischen Luft und eine neue Motivation da :)

    Mein neues Auto ist ein Model 3 in perlweiß mit Klarlackdeckschicht. Über Glanzbilder muss man da nicht besonders diskutieren. Heute habe ich erstmal M16 aufgetragen (war noch da), für die Zukunft möchte ich aber etwas mit längerer Standzeit nehmen - realistisch kann ich nicht die Zeit reinstecken die ich in der Vergangenheit hatte. Bei weiß läuft es darauf hinaus, dass einfach öfter gewaschen werden muss.

    Das Exo v5 sticht mir in's Auge, aber mit echten Versiegelungen habe ich noch keine Erfahrung. Idee zur Anwendung wäre, dass sobald das M16 nachlässt ich leicht mit der feinen Menzerna-Politur und dem Exzenter drübergehe, das mit IPA (oder Spüli?) abnehme und dann Exo v5 nach Anleitung auftrage.

    Passt das so? Seht ihr bei der Anwendung typische Anfängerfehler, die man vermeiden muss?

    Wie ist es eigentlich mit den Scheiben, Leuchten und unlackiertem Kunststoff, z.B. Ladeklappe - taugt es da auch?

    Ich habe mich mal bei Valet Pro schlau gemacht, die meinen, dass es auch daran liegen könnte dass man die Flaschen mit Druck wegstellt. Die Köpfe seien nicht so chemieempfindlich, aber sie vertrügen es nicht wenn sie dauernd Restdruck haben, und man sollte den Druck am Schraubverschluss ablassen. Selbst konnte ich das noch nicht verifizieren...

    Ciao,

    Detlev

    Das Ultimate hält nicht so lange wie das M16, lässt sich aber sehr viel einfacher verarbeiten. Dass es hier nicht so gängig ist wird zum Teil auch daran liegen dass es sehr Mainstream ist, während die Dodosachen und M16 eher außergewöhnlich sind. Mit Supernatural kann ich es nicht vergleichen, aber mit M16 ist der Vergleich in der Summe so ausgegangen, dass mein M16 seit langem im Keller ruht. ;) Gesendet von meinem iPad mit Tapatalk HD

    Hi,

    meine ca. 1/2 Jahr alte Mercury Pro hat heute den Betrieb eingestellt. Erst kamen noch dünne Felgenreinigerreste, eher Schaum, nach ein paar Sprühstößen gar nichts mehr. Ich habe sie zuhause in's Wasserbad getan, gespült und jetzt mit Wasser getestet.

    Wenn man den Hebel drückt wird Flüssigkeit nach unten aus dem Saugrohr gedrückt, wenn man loslässt wieder hochgezogen. Aber der Hub ist nur etwa das halbe Saugrohr, im Ergebnis kommt oben nichts mehr raus.

    Gefüllt war die Flasche mit Bilberry 1:3. Verquellungen o.ä. sind nicht sichtbar.

    Ideen?

    Ciao,

    Detlev