Ich habe nun keinen aktuellen Fall vorzulegen, hoffe auch, dass es lange so bleibt.
Persönlich habe ich nämlich die Schnautze sowas von voll von Lackierern und jenen die es gerne sein möchten!
Selten habe ich ein "Handwerk" erlebt in dem so extrem viele Pfuscher unterwegs sind. Meiner Meinung nach gleicht das eher eine Lotterie statt einem kalkulierbaren Risiko.
Ich suche nach Jahren des Autfahrens und mehreren abgewickelten Schäden an verschiedensten Fahrzeugen aus der gazen Familie immer noch DEN Lackierer.
Der eben mit hohem Anspruch die beste Lösung meines Problems verkauft und das zu einem fairen Preis.
Was ich bei grau Metallic alles erlebt habe...
Es ist ja nur einer von vielen Punkten, den Baisfarbton zu erwischen das kann man ja fast noch als leicht bezeichnen.
Viel wichtiger ist bei Metallic, wie viele Flakes sollen denn nun rein? Wie richten diese sich genau so aus wie auf den anderen Bauteilen?
Wird hier was verpfuscht, steht man vor nem Auto, dass einen Kotflügel hat wie ein Christbaum aber auf der Haube ist plötzlich nix mehr mit BlingBling.
Oder man sieht an der lackierten stelle die Flakes schon extrem Funkeln daneben ist aber noch nix, weil die Ausrichtugn nicht passt.
Dann kommen noch lichtabhängige Effekte dazu! Farben die ihren Ton ändern wenn das Licht anders steht, setzt dieser Effekt auch bei der lackierten Stelle gleich ein?
Ich habe schon Lackierungen gesehen die waren in normalem Tageslicht, in Kunstlicht und in der prallen Sonne Top. Plötzlich Parkt der Wagen am Abend in der tiefstehenden Sonne und zack --> Da ist ja ein riesen Fleck auf dem Wagen!
Top --> die Reperaturstelle ist eine Wolke weil der Effekt nicht passt und die Stelle viel dunkler erscheint.
Ganz zu schweigen von handwerklichen Fehlern wie nicht verschliffenen Abklebekanten; Hammerschlagoptik (Orangenhaut wäre hier ein Lob); Lacknasen sowie defekten Bauteilkanten, weil die neue Lackierung beim Anbau des Teils schon wieder beschädigt wurde.
So Kleinigkeiten wie Staubeinschlüsse erwähne ich schon garnicht mehr, da ich schon zufrieden bin wenn der Rest passt. Da habe ich gerne den ein oder andern Einschluss im Lack.
Auch ganz nett ist es wenn man dann noch belogen wird...
"Das geht nicht besser, weil wir mit Wasserlack reparieren müssen. Ihr Fahrzeug ist aber noch mit Acryllack lackiert und da wird das eben schwer..." Na klar, weil auch ein deutscher OEM heute noch mit Acryl lackiert...
"Orangenhaut gehört so geht nicht anders." --> Logo zu dumm das sauber zu Spritzen und auch noch zu faul fürs Finish --> Dann muss man halt schleifen und polieren.
"Klar haben wir die Motorhaube komplett lackiert, wie nach Gutachten gefordert..." --> Wie kommt es dann, dass ich an der Schadstelle eine Kreisrunde nach außen auslaufende Fehlstelle im Lack erkennen kann? --> Nicht nur den Kunden belügen, sondern auch noch versuchter Betrug!
Die besten Erfahrungen habe ich bissher mit großflächigen Beilackierungen samt Farbangleich und allem pi pa po gemacht, aber eben nur, weil die oben genannten Fehler dann nicht mehr auffallen. --> Man sieht ja meist nur eine Autoseite.