Meguiars M110**Update2

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    • Meguiars M110**Update2

      Tadaa,

      sie ist seit dem 24. bei mir, die Ultra Pro Speed Compound, kurzum: M110 oder #110.

      Beworben wird sie wie die M100: Entfernung von 1200er Schliff, Low Dust etc pp. Das Label wurde noch mit folgendem Hinweis (sinngemäß) erweitert: "machst du danach die M210, hast du New Car Finish" :).

      Ok, die M210 habe ich jetzt nicht bestellt, aber ne 205 wirds sicher auch richten auf dem gelben Rupes Pad zB.

      Als Testobjekt musste mein Bora her halten. Es stellte sich nun heraus, wenn man die Sache einigermaßen gut beleuchtet, das die Haube richtig übel lackiert worden ist. Das gemachte Videomaterial gefällt mir aktuell noch nicht so, der Unterschied ist im Video nicht so doll zu sehen, wie mit dem bloßen Auge. Egal, n paar Bilder habe ich gemacht.

      1. Testpanel: Flex XFE + Rupes Coarse Wool Pad + 4 erbsen M110, Stufe 1 verteilen, Stufe 4 durch fahren.
      vorher:


      nachher:



      2. Testpanel: Flex CFE + ServFaces Gelb + 6 Erbsen M110, Stufe 1 verteilen, Stufe 5 durch fahren.
      Kein Bild, aber gegenüber dem Wool Pad eine kleine Steigerung.

      3. Testpanel: Würth Rota + ServFaces Gelb + 6 Erbsen M110, Stufe 1 verteilen, Stufe 2/4 durch fahren. (U/min kann ich nicht sagen, die Maschine ist so alt, das Datenblatt findet man dazu sicher nur noch als Höhlenmalerei )

      Letzter Test:
      Wie 3, jedoch mit hohem Druck und einmal mit Maschinengewicht und Stufe 4.

      Hier wollte ich die Politur zum Stauben bringen. Bei niedriger Drehzahl und hohem Druck war minimale Staubentwicklung zu erkennen. An dem Punkt wo man erkennt "jup, sie ist durch gefahren" hat man auch die Temperaturentwicklung gemerkt. Die Überfläche wurde sehr war, aber noch weit entfernt von Verbrennung. Abnahme war hier unspektakulär - einfach wie beschrieben.
      vorher:


      nachher:


      Auf dem 2. Feld habe ich dann den Druck raus genommen, genau genommen habe ich nur das Maschinengewicht genutzt und sie lediglich am Kopf geführt. Mit höherer Drehzahl fährt man die Politur schneller durch. Staub war hier nicht zu erkennen. Auch die Temperatur war moderater, trotz der höheren Geschwindigkeit. Auch hat nichts "gewurstet". Abnahme auch unter diesen Bedingungen sehr gut, kein Kraftaufwand nötig.

      vorher:
      siehe oben

      nachher:




      Fazit(unter Vorbehalt): Verarbeitung easy. Ob mit Druck, oder hoher Drehzahl, sie lässt sich fahren. Ob die erkannten Staubpartikel wirklich von der Politur sind oder gar vom Pad, kann man nur nach einem weiteren Test sagen, da werde ich definitiv neue Pads nehmen. Die Abnahme war nach jedem Test und wirklich immer, richtig einfach. Per Rota verarbeitet blieb wahrlich nicht viel übrig zum abnehmen, soweit habe ich sie in den kurzen Zügen fahren können. Per Exzenter gehört auch hier nochmal getestet, wie weit man sie damit fahren kann. Ich mag sie schon jetzt.. Die M100 ist schon richtig gut, die Verarbeitung ist hier jedoch besser. Ob sie besser cuttet, vermag ich noch nicht zu äußern.

      Leider ist eben auf den Bilder nicht das zu erkennen, was man gesehen hat. Der schlechte Lack spielt einem da auch nicht wirklich in die Karten. Ich habe aber heute schon n weinroten Caddy organisiert, da sollte man es besser sehen. Die Videoaufnahmen werde ich wohl nochmal machen müssen,obwohl die Klarheit in der Oberfläche zunahm, sah die Lackierung dennoch beschissen aus, also doch kein gutes Panel. Auch muss ich unbedingt noch weiter an Einstellungen üben. Mal gehts mit dem Licht, mal überhaupt nicht und das Flimmern beim Filmen geht mir eh richtig aufs Ei. Einen weiteren Test dann von mir nach meinem Urlaub, dann auch hoffentlich das Video.
      Das maximale Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität des Produzenten.
      »Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln« :D
    • Ich hab eben versucht, erst durch Druck und dann durch Drehzahl, sie zum stauben und wursten zu bringen, nichts da. Man könnte sie sicher übers "fertig" hinaus fahren und dann über ggf. Staub meckern aber bis zu dem Punkt wo man sagt "Ok, sie ist fertig" war alles gut.

      Schade das die Haube so dermaßen schlecht im Lack steht das man da nicht wirklich viel mitnehmen konnte. Ne Std. Video machen für die Katz -.-
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    • für was für ein Lackbild würdest Du die empfehlen?

      Muss der lack schon sehr beansprucht worden sein seit der letzten Politur?

      Ich meine irgendwann sollte man doch eigentlich genug mittel im Schrank haben ,die nicht nur den Lack sondern auch die Augen zum Strahlen bringen.

      Ich persönlich wäre schon völlig überfordert wenn ich so viele Polituren zur Auswahl hätte,weil ich am Ende garnicht mehr wüsste wie gut (oder schlecht) die einzelne
      Politur ihre Arbeit gemacht hat.
    • @MK 3

      Für den Hobbypolierer, der nur seine eigenen/sein eigenes Fahrzeug pflegt ist es durchaus nicht nötig z.B. mehrere Compounds im Schrank zu haben. Wenn Du jetzt allerdings hin und wieder auch andere Fahrzeuge pflegst, ist es nicht verkehrt noch die ein oder andere Alternative zur Hand zu haben, weil jeder Lack anders reagiert, da kann vllt. Compound 1 Würste bilden und klumpen, Compound 2 lässt sich extrem schwer auswischen und Compound 3 funktioniert wie es soll. Gibt immer mal so Fälle.

      Die hier vorgestellte M110 ist eine Schleifpolitur, da darf der Lack schon ordentliche Defekte vorweisen!
      Die gegenseitige Fellpflege stärkt den Gruppenzusammenhalt!
    • Wenn man die Tests und Aussagen von Meguiars verfolgt, dann liegt die M110 zwischen der 105er und der 205er.
      Das heißt eine Spur weniger Cut als die 105er, jedoch ein Finish in der Nähe der 205er.
      Vermutlich wird die 110er auf Augenhöhe der 105er liegen. Das Finish wird für den Ottonormalverbraucher sehr zufriedenstellend sein (vorrangig lackabhängig).
      Die #100 hat mehr Cut als die 110er. Dafür sollte mit der 110er eine staubfreie Arbeit möglich sein.
      Wenn dies zutrifft, wird sie für viele die Lieblingspolitur.
      All what I needed .... ein glatter Lack der beaded
    • jm21 schrieb:

      Wenn man die Tests und Aussagen von Meguiars verfolgt, dann liegt die M110 zwischen der 105er und der 205er.
      Das heißt eine Spur weniger Cut als die 105er, jedoch ein Finish in der Nähe der 205er.
      Vermutlich wird die 110er auf Augenhöhe der 105er liegen. Das Finish wird für den Ottonormalverbraucher sehr zufriedenstellend sein (vorrangig lackabhängig).
      Die #100 hat mehr Cut als die 110er. Dafür sollte mit der 110er eine staubfreie Arbeit möglich sein.
      Wenn dies zutrifft, wird sie für viele die Lieblingspolitur.
      Dann bleib ich bei der #100.
      Mein absolutes Lieblingsprodukt
    • der Test ist fertig. Das Video versuche ich morgen fertig zu machen. Die Bilder könnt ihr heute Abend bekommen.

      Fairerweise bin ich die m100 auf Fell gefahren und m110 auf schaum. Mehr aber dazu dann später.

      Ps: bei insta ist n kurzes Video m110 vs 1500grid vs m100 zu sehen. Ihr könnt da schon das finish erkennen ^^
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    • Der nicht so gelungene erste Test hat mich nicht ruhig schlafen lassen, warten konnte ich auch nicht.
      Heute habe ich von nem Kunden/Bekannten die Haube nutzen dürfen. Dazu wurde diese des 3 Jahre alten Octavia gereinigt und mit 2 größeren Feldern Nikken P1500 bearbeitet.

      Da ihr einen Vergleich zur M100 haben wolltet, habe ich, vor dem Fahrzeug stehend, links das Feld für M100 gemacht, rechts für die M110.

      Wie erwähnt habe ich fairerweise die M100, wozu sie gemacht ist, mit Fell verarbeitet. Die M110 wurde mittels Schaumstoffpad durchgezogen. Beide Pads stammen von ServFaces ( Fell caramel und Pad hart gelb ).

      Links:

      rechts:


      Links nach einem Durchgang M100 auf SF Fell:


      Das letzte Bild zeigt nochmal den unbehandelten Bereich unterhalb der Klebekante. M100 typische Spuren bleiben zurück. Schlimm ist das natürlich überhaupt nicht. Der Schliff wurde bei einem Durchgang super entfernt. Die paar Holos und ein paar Spuren vom Fell, die man mit einem weiteren Durchgang ( 2500er, M205 oder oder oder ) leicht entfernen kann. Sie macht ihren typischen, guten Job.

      Rechts nach einer Runde M110 auf SF gelb ( Stufe 3 auf Würth Rota )- Angabe M110 -> 1200 bis 1800 U/min.


      ich dachte ich hätte n 50:50 gemacht. Das seht ihr dann aber im Video. ( ha, eins habe ich doch :D ).
      Bild 1 und 3 eben per Rota bearbeitet, Bild 2 dann die ganze Fläche, bis zur Kantte im oberen Bereich hab ich die Flex XFE und SF Gelb genommen. Auch dies ging schmerzfrei. Im Video dann mehr dazu.

      Zu sagen bleibt hier: Auch die M110 entfernt P1500 mühelos, hinterlässt aber ein besseres Finish. Nahezu Hologramm-frei ist das Ergebnis und sie ließ sich sehr einfach fahren. Moderater Druck steht auf der Flasche ( light -> medium ). Da meine Würth von Hause aus recht schwer ist, habe ich auch hier nur die Führung am Getriebekopf übernommen, ohne selbst Druck auszuüben.

      Auch heute war die Abnahme der Politur sehr einfach ( Kirkland-Tücher ). Zum Staub muss ich ein kleines Update geben.

      Staub wurde produziert, wenn auch nur sehr gering. Im Verlauf der Defektkorrektur an der gesamten Haube ( So konnte ich den Kunden ja nicht fahren lassen ) zeigte sich: Am Besten nach jedem Teilstück das Pad ausblasen!!! Da man doch recht viel abträgt und die Politur IM Pad auch mal trocken wird, läuft man schon Gefahr, das etwas staub umher fliegt. Das erklärt evt auch den Staub aus den Videos von Übersee. Ganz ohne geht dann wohl nicht, obgleich man sicher durch primern mit Wasser das gen Null reduzieren kann. Wie gesagt, es war wirklich kaum Staub vorhanden, der seinen Ursprung auf vielen Wegen haben kann. Direkt beim Polieren ist mir diesbezüglich in padnähe nichts aufgefallen.

      Ich habe nun erstmal meine Arbeit getan hoffe ich und kann morgen in die letzte 24h Schicht gehen, bevor ich nach Ägypten fliege :P. Das Video gibts aber dennoch ;).

      Hier der Link zum kurzen Video bei Insta: instagram.com/p/Br-ThMTojmf/?utm_source=ig_web_copy_link
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